Nachdem wir im letzten Jahr viel Pech mit Großfischen auf den Malediven hatten, suchten wir das Ari-Atoll auf, wo es ganzjährig Großfische geben soll. Unsere Wahl fiel auf die Insel Ellaidhoo, die ein in Taucherkreisen bekanntes und beliebtes Hausriff hat. Zwei Tage vor Abflug besuchten wir den Tauchbasenbesitzer Alfons Straub an seinem Stand auf der Boot in Düsseldorf. Natürlich schwärmte er in den höchsten Tönen von seinem Hausriff.

 

Voller Vorfreude starteten wir in unseren Urlaub. Aber Alfons hatte uns nicht zu viel versprochen. Das Hausriff ging um die ganze Insel herum. Eine von der Riffkante auf ca 5 Meter bis auf ca 30 Meter abfallende Steilwand. In Höhe der Tauchbasis war ein Strömungsmesser angebracht, um die aktuelle Strömung abzulesen. Ein Tidekalender zeigte die Wasserhöchst- und Tiefststände. Es gab 6 Ein-/Ausstiege rund um die Insel verteilt. Man konnte 24 Stunden am Tag tauchen. Schon beim ersten Tauchgang sahen wir Fisch ohne Ende. Bei den folgenden Tauchgängen begegneten wir Weißspitzenriffhaien. Sogar ein Zitronehai und ein Mantarochen wurden, leider nicht von uns, am Riff gesehen. Selbst in der Lagune tummelten sich Baby-Schwarzspitzenriffhaie.

 

Eine unserer Bootstouren führte uns zum Thila „Fish Head“. Der Name kommt daher, dass die Fischer dort nur noch Fischköpfe aus dem Wasser gezogen haben. Den Rest hatten die Haie schon verspeist.

Dort knieten wir ca 40 Minuten an der Strömungsseite und beobachteten die grauen Riffhaie bei ihrer Patrolie.

 

Besonders waren die von Alfons selbst geführten Tauchgänge, denn er kannte sich mit den Strömungsverhältnissen am Hausriff bestens aus.  Er zeigte, wie man ohne große Anstrengung gegen die Strömung taucht. Einmal dort angekommen, wo die Strömung auf das Riff trifft, hat man „Fischsuppe“ ohne Ende.

 

Die Insel war mit 300m x 350 m recht klein. Das Personal war stets sehr freundlich, obwohl man das ein oder andere Mal auf sein Getränk lange

warten musste. Das Essen war reichhaltig, aber das asiatische Essen war oft recht scharf.

 

Simone und Andreas Pellmann

 

 

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